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3. Februar 2013 , Geschrieben von Rythiel Veröffentlicht in #Hass, #Mensch, #Wut, #Trauer, #Einsamkeit, #Leben

 

Das schöne am verrückt werden, ist es, nicht zu sehen was Realität oder Illusion ist. Sein Leben lang gibt man Stoff, reißt sich auf, nimmt seine Synergie und seinen Enthusiasmus in die Hand um letzten Endes doch nur zu einem herkömmlichen, stinkenden, triefendem Menschen degradiert zu werden.

Entfernt werden jegliche Gedanken des Individualismus, weggespült das allmähliche siechen des Hirns. Wir sind alle das Selbe, das Gleiche & zwar der genetische Abschaum, das Restmittel, der DNA-Abfall. Wir träumen uns lieber ein Vanilleeis, sprechen über alles belanglose und ficken unser Herz mit erbärmlichen Taten.

Es gibt nichts, das wir verdienen oder das wir alle erleben könnten und möchten. Dreck bleibt Dreck. Gelernt habe ich, das ich alles in der Hand habe, das ich als freier, demokratischer Mensch wohl in der Lage sein darf, zu wählen wie ich lebe. Ich starte durch, ich hänge auch mal, alles in allem habe ich weder Weg noch Ziel vor Augen. Stupidität und Rachsucht & Sehnsucht. Mischungen die sich zerfleischen, ungewollt vom eigenen Geist. Gefoltert von dem was es sieht, von dem was es erlebt.

 

Diese Gesichter, diese verdammten Gesichter, Fratzen, mit Gelächter erfüllt und voller Spott für einen, der sich nicht diesen kranken Massen anschließt.

 

Fazit, bevor ich die ganze Scheiße zum überlaufen bringe und mir den freien Samstag Abend versaue: Fickt euch ins Knie, niemals werde ich sein, bevor ihr mich mit dieser ungewissen Widerwärtigkeit anseht, mich verurteilt oder ich mir ansehen muss, wie ihr euch selbst, dumpf, zu Grunde richtet, ziehe ich mich zurück und lerne aus diesen Ereignissen.

 

Ich habe in meinem Leben nichts getan, was mich hässlich macht, jedenfalls nicht der breiten Masse. Vereinzelt habe ich vielen mehr als weh getan, aber das ist ein anderes Thema.

Ich habe vor allem gelernt, die Fresse zu halten, keinem zu nahe zu treten und mich darauf zu besinnen, das jeder seine Privatsphäre genießt. Menschen kennenlernen gelingt mir nur im Delirium, auf andere zugehen fällt mir nur im Schutzpanzer in Form eines Arbeitskittels anheim. Moral, Verstand und Ziele, all das sind Begriffe, die mir recht fremd erscheinen. Nicht, weil ich laut Duden nicht weiß, was sie bedeuten, sondern weil ich niemals in meinem Leben die emotionale Bindung dazu geschlossen habe.

 

 

Nachtrag: Sonntag, 03.02.2013

 

Wenn ich mir die feingliedrigen, zitternden Hände meiner Selbst ansehe, verachte ich das Leben umso mehr. Ein fressen und durchschlafen, eine gewagte These und viel gebrabbel drumherum. Ein Mensch wird nichts ändern können auf dieser Welt, erst recht nicht unter Alkoholeinfluss. Er wird auch nicht in dubioser Weise ein Vorbild sein oder andere bewegen können.

Stelle dein Licht nicht unter den Scheffel, mache etwas aus dir. Ja, ihr mich auch. Ich kann nicht einmal sagen, was mich dazu bewegt, grau zu malen, oder gar schwarz. Ich bin nun mal so, es tut mir Leid.

 

Und wenn es weiterhin dunkel wird, mich die Gedanken betäuben und mich die Menschen weiter verlassen, werde ich einfach damit leben. Ich habe diesen Weg gewählt. Das wird schon richtig sein.

Voller Ekel, überfressen und verlaufen ergebe ich mich und stelle mich der Einsamkeit. Denn, wie es scheint, wende ich mich ab von der regulären Welt und verziehe mich, denkend, weinend, hassend, in mich.

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J
Guten Abend meine zwei Lieblingsblogger, wartet, ich dreh' mir noch schnell eine!<br /> <br /> Also...Ryth, du weißt doch eigentlich, was dir fehlt, liebst aber die Verachtung zu sehr, um von ihr abzulassen. Du willst selbst so sein, wie du dich darstellst. Doch ich sehe da mehr zwischen den Zeilen: Potential. Und in meinen Augen bist du ein zu intelligenter Mensch, um (schon) unterzugehen, zu ertrinken im Alkohol.<br /> <br /> Aber ich kenne diesen Zwiespalt, wenn man eigentlich doch weiß, was richtig ist, dem aber nicht nachgehen kann, weil man sich selbst dagegen wehrt. Und man selbst sieht selten das, was andere in einem zu sehen glauben; eben jenes Potential, das einem Mut zu neuem und zu &quot;mehr&quot; geben könnte. <br /> <br /> Es ist warm in der Hölle. Warum hinaus in das kalte, unbekannte, wenn doch die Dunkelheit so schön wohlig warm ist...<br /> <br /> Ich liebe auch diesen Schreibstil. Er inspiriert mich vor allem zu meinen Kommentaren in deinem Blog!<br /> ...und würde ebenso gerne wissen, welchem Autor er noch angehört. : )<br /> <br /> Gute Nacht meine Lieben
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G
Dein Schreibstil erinnert mich an einen bestimmten Autor.Mir fällt der Name nicht ein...egal.Jedenfalls mag ich dein Schreibstil.Ich mag die Worte die du benutzt und wie sie sich anhören,klingen.Sie berühren mich.Deine Texte...und ich würde dir wohl Recht geben. Die Tiefen Abgründe der Menschheit und die banalen Vorstellungen davon. Man spürt quasi wie wie die ganzen Gefühle herausbrechen wenn man den Text ließt.Ich hätte es nicht besser ausdrücken können und werde es auch nie.Toller Blogeintrag,Darauf gehe ich eine Rauchen.
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G
Sorry aber der Autor bleibt wohl für immer in mein Unterbewusstsein verborgen.xD
R
*Nachtrag, der Autor würde mich doch sehr interessieren.
R
Bitte stelle dich nicht selbst unter den Scheffel. Würde ich nicht mögen, oder wäre es mir zu tröge, was du schreibst, würde ich deinen Blog nicht mehr besuchen. Und das tue ich nach wie vor. Ich geh mit dir eine rauchen, Cheers.