Overblog Alle Blogs Top-Blogs Lifestyle
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung

Weil ich euch liebe.

9. Juni 2013 , Geschrieben von Rythiel Veröffentlicht in #Hass, #Biographie, #Leben

Hier ist das Lob, das ich euch widme. Mit all meinen Rechtschreibfehlern, meinem ungehorsamen Charme und der Abartigkeit, die in meinem Wesen liegt.

Es liegt nicht an euch, an euch fetten Kindern. An euch, die ihr wandelt oder watschelt in einer Welt, die euch verabscheut, oder zu höchstem Grunde liebt. Ihr seit diejenigen, die sich dem hingeben, was die Kapitalisten wollen. Der Konsum lebt in euch.

Fressen, einkaufen, Schuhe, bunte Klamotten, TV, Top Model, Love|Sex|Fun. Ja. Ich beobachte euch.

Es wurde mir mal gesagt, das der erste Kontakt, am besten mit den Augen, viel Ausschlag gibt. Es mag schon stimmen, das dieses erste Lächeln einer Frau gegenüber viel aussagt. Doch so oft geschieht es, egal was ich tue, dass diese hundert Prozent wie folgt aufgeteilt werden:

 

90%: Aller Frauen, die ich wohl kennenlernen würde, sehen generell weg, laufen starr weiter oder sind sowieso vergeben. Tun, wonach ihnen der Sinn steht und sind wohl heute schon selbstständiger als ich je sein werde. Sind bestimmt auch tolle Frauen, aber nicht das, wonach ich suche. Denn sie tragen zudem bunte Klamotten (in meinen Augen ein Synonym für Hirnlosigkeit und Dummheit), laufen nicht umher, sondern lassen sich so gut wie möglich kutschieren, fressen was kommt oder so gesund, das sie dran ersticken werden.

Der Inbegriff der Neuzeit, eine neue Welt. Frauen die dazu gemacht sind, sich den gleichen dämlichen Typen zu stellen, die es übrigens genau so oft gibt.

 

Diese Typen laufen ebenfalls in bunten Klamotten herum, allerdings gelten die in meinen Augen somit als leicht homoerotische Expression der Neuzeit, eine Generation, die selbst nicht weiß, woran sie glauben möchte. Die Party im Vordergrund, das Leben als BWL-Fotze, weitgehend in eine Welt geboren, die sie niemals, und wenn, dann falsch verstehen.

Es sind, jetzt mal auf beide Geschlechter gemünzt, Menschen die sich aufgeben, wo sie aufblühen sollten. Die nur in seltenen Ausnahmefällen eine miese Kindheit hatten, die sich entwickeln durften, und heute auch genau so weiter leben, nämlich nach ihrem Gusto. Das sind Menschen, die sich einscheißen, wenn sie mal eine Viertelstunde länger arbeiten müssen, die sich nicht mehr mit der Gesellschaft sensibilisieren, sich nur für ihr Partywohl engagieren.

Eine junge Menschheit, die nicht selbstständig einkaufen kann, nicht mehr kochen kann, sich nicht um andere kümmern kann, Feierei betreibt und morgens um 4 die Bahn vollkotzt, weil sie nichts verträgt.

 

Geht, rennt weiter, tut & macht. Ich beobachte euch. Mit viel liebe, mit jeglichem Interesse, ihr fixiertes Volk. Ich liebe euch, ohne euch hätte ich nicht all das, was ich heute mein Wesen nennen kann.

 

6%: Die Frauen, die wirklich Interesse haben, sich aber so gut verstecken und kompliziert sind, das ein annähern ein Drahtseilakt ist. Es ist natürlich ein wunderbares Spiel, und ja ich spiele das auch immer gerne mit. Allerdings sind diese wundervollen Wesen so schreckhaft oder selbstständig, das ein von Nöten sein, meinerseits, sehr oft überflüssig ist. Ich bin ein Bonus, eine nette Bekanntschaft, ein Tier zum halten, ein liebartiges Monster.

Ich mache das auch gerne, vielleicht bin ich in diesem Business ein Masochist. Aber es sind nun mal auch die Menschen, die mich wohl reizen. Es sind auch jene, die meinen Blick erwidern, positiv, mit lächeln, trotz einer Bierflasche in der Hand oder „schrägen“ Klamotten an.

 

Es sind die Frauen, die sich unerreichbar anfühlen, aber in dem Moment, in dem sie einen beachten auch das höchstmögliche Maß an Verliebtheit ihren Tribut fordern lassen. Es sind wundervolle Wesen, doch entsprechend ihrer Prozentzahl sind sie so unsagbar kostbar, das ich kaum damit umgehen kann, sollte ich einmal eine dieser Frauen finden. Und ja, von diesen geliebten Exemplaren habe ich schon viele gehen lassen. Weil ich es nicht fertig bringe, mit all der Schönheit umzugehen.

 

4%: Der Abschaum, endlich frei schreiben. Das asoziale Volk, das sich mit 14 schwängern lässt, beschissene Kinder, die weder Attitüde noch Artikulation besitzen, Menschen die dumm sind, faul und unehrbar. Euch verdanke ich meinen grundsoliden Hass, meine Abneigung gegen diese Gesellschaft. Und ja, ich verlasse mich auf euer Futter. Ihr nährt meinen Zorn.

Kinder, ihr seit die Missgeburten der Zeit. Freut euch an eurem Puls, möge er ewig schlagen. Ich verfluche euch dafür, mir alles versaut zu haben. Ich verfluche euch für die neongrünen Flip-Flops, verfluche euch für pinke/rosa Polohemden. Verfluche euch für zu fette Ärsche in zu engen Jeans.

Ihr seid die Nachgeburt einer Generation, die schon Kondome hätte nutzen sollen, weil sie selbst zu dämlich waren.

 

Es gibt diesen einen Moment. Es gibt ihn. Irgendwann lernen wir alle. Ich verfüge über ein mannigfaltiges Repertoire, alles enden zu lassen. Und wir lernen nie aus...

 

Ich habe nicht vor, mich umzulegen. Ich liebe dieses Leid viel zu sehr. Ich will hier keine depressive Botschaft verbreiten. Ich will euch nur zeigen, das es in dieser Welt noch Gedanken gibt. Ich trauere keinem nach, ich hoffe keinem was vor. Werde mir nicht mehr anmaßen, jemandem etwas vorzugaukeln. Ich kenne meine Person seit nunmehr 24 Jahren. Ich habe oft mitgespielt. Habe auch oft klein bei gegeben, war auch schon hörig. Das ist vorbei. Mangel an Liebe oder Zuneigung hin oder her.

Und so stand ich auch heute wieder im Club, in der schwitzenden Menschenmenge und dachte mir nur eines:“ was lässt uns ausrasten“.

Die Musik selbst, war ein eigenes Thema, darauf will ich jetzt auch nicht eingehen. Interessant ist aber, wie man sich zu solch klangintensiven Tönen so sehr hinreißen lassen kann.

 

Mit großer Faszination beobachtete ich dieses Zusammenspiel, das vor allem ich auch in früheren Jahren genau so praktiziert habe. Ich komme zu dem Schluss, das es einfach natürlich ist, sich auszubreiten, unachtsam zu sein, andere, obwohl man es vermeiden könnte, auf den Schlips zu treten.

Ein Volk, eine einzige, desaströse Wirkung. Auch das ich nur den Hass in mir entdecke, liegt nicht an eurem Verhalten, wohlgleich es mir genau deswegen so auffällt und mich schmerzt.

 

Es würde so viele Tage brauchen, jeden Gedanken, den ich im Moment verfolge, zu verfassen, das ich nicht hinterher komme. Entschuldigt das.

 

Jetzt, nach dieser langen Zeit des Wartens, dem destruktiven Wochenende, der Schönheit, dem Melancholie und dem Hass, inklusive dem verschwendeten Geld, sein Leben auf die Schippe legend, atme ich frei.

Ich werde mich jetzt vollfressen. Denn, nur zu Tieren sagt man, das sie fressen...

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post